Januar-Favorit

Während ich dieses Buch gelesen habe, fragte ich mich ein ums andere Mal:

Würde ich mich das trauen? Würde ich – und sei es am Ende (wie bei Poulain) nur aus Trotz um es all den Spießern zuhause zu zeigen – so einen drastischen (man könnte auch sagen lebensmüden) Schritt gehen können?

Man sitzt da plötzlich eines Tages in seinem grauen Büro, im tristen Deutschland und hat nun dieses Buch gelesen. Die Seefahrerin. Ein Buch, in dem es um das Streben nach Freiheit, um eine dramatische Selbstfindung und zugleich Aufgabe aller anderen Dingen geht. Ein Buch, in dem es wild zugeht, in dem Lili an ihre äußersten Grenzen geht und gemeinsam mit den Männern der Fischfangbesatzung auf hoher, rauer See jeden Tag dem Tod ins Auge blickt. Unendliche Erschöpfung, grenzenlose Freiheit und am Ende – sollte sie sich dafür entscheiden – die große Liebe ihres Lebens. Es sei denn, ihr Drang nach Freiheit überwiegt.

Wie könnte man nach diesem Buch nicht ALLES hinterfragen?!

Nun ja, ich bin nicht direkt zu neuen Abenteuern aufgebrochen, aber ich habe zumindest mal den nächsten Schottland-Urlaub gebucht – immerhin! 😀
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Oktober Favorit

Eigentlich wollten wir den Oktoberurlaub in der Normandie ja zum Lesen und Aufarbeiten einiger liegengebliebener Dinge nutzen, aber das Wetter hat uns diesen Monat einen Strich durch die Rechnung gemacht – von wegen herbstlich und regnerisch… Es war bis vorgestern traumhaft schön, sonnig und somit kaum vertretbar dies nicht auszunutzen. Wir haben jede mögliche Minute draußen oder unterwegs verbracht und ich habe es somit im Oktober „nur“ geschafft, ein einziges Buch zu lesen…

Bereits Anfang September hatte ich ein Exemplar des Buches „Bonfire – Sie gehörte nie dazu“ von Krysten Ritter im Briefkasten (Danke an den Verlag), mit der Bitte es zu rezensieren.

Auf dem Balkon mit Hafenblick und Cidre Rosé lässt sich auch mal ein Lese-Nachmittag genießen…

Wenn ich ganz ehrlich sein soll, schreckte der Untertitel mich direkt ab… Aus diesem Grund lag es wochenlang herum, wurde mal hierhin, mal dorthin verlegt…
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August Favorit

Kann ein Mensch eigentlich noch besser aussehen als in einem Film oder einem Werbespot? Ähm…JA!

Josh Hartnett ist sowas von anbetungswürdig – aber was kann ich euch erzählen, was ihr nicht sowieso schon wisst?

Wir trafen ihn an unserem zweiten Wohnsitz: in der Normandie in Frankreich. Wir saßen an einem Tisch und tranken einen Aperitif, als er mit seinem Espresso zu uns herüber kam und sich allen Ernstes vorstellte: „Hi, I’m Josh.“

In unseren Köpfen schrien meine Schwester und ich ein wenig. Sowas wie „Oh mein Gott, wir wissen verdammt genau wer du bist!!!“ (wir wissen was die jeweils andere denkt – ungefähr wie Zwillinge, deswegen weiß ich genau, dass sie das auch dachte…), aber äußerlich blieben wir sowas von cool. „Hi, I’m Bee.“ – „Hi, Lin…“

Wir schüttelten uns die Hände und unterhielten uns ein wenig.
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Mai Favorit

Nachdem ich mich ja schon mehrfach zu meiner Liebe zu Paris bekannt habe, mir jedoch die Schattenseiten dieser Stadt sehr wohl auch bewusst sind, musst ich bei folgendem Artikel sehr oft und sehr laut lachen!

https://sz-magazin.sueddeutsche.de/reise/paris-von-oben-bis-unten-85630

Mein Favorit diesen Monat ist also mal ein Online-Artikel („Paris von oben bis unten“ von Dirk Gieselmann). Zum Brüllen komsich – ganz besonders die sehr anschaulichen Formulierungen des Reporters und die nicht zu toppenden Bewertungen von TripAdviser-Usern.

März Favorit 2018

Passend zum UNESCO Welttag der Poesie (am 21.03.) hier ein Gedicht, das eindeutig zeigt, dass früher vielleicht doch nicht alles besser war ;-). Fast jeden Abend, wenn wir bei einem schönen Abendessen zusammensitzen, sagen wir uns „Wow, uns geht es so abartig gut. Wir haben so ein schönes Leben!“. Wenn man dann dieses Gedicht so liest und sich vor Augen hält, wie dieses Leben vielleicht ausgesehen hätte, wenn man 50 oder 60 Jahre früher geboren worden wäre… Oder in einem anderen Land… unter anderen Bedingungen…

 

»Und alles ohne Liebe«

Die Mutter spricht: »Lieb Else mein,
Wozu dies Grämen und Härmen?
Man lebt sich ineinander ein,
Auch ohne viel zu schwärmen;
Wie manche nahm schon ihren Mann,
Daß sie nicht sitzen bliebe,
Und dünkte sich im Himmel dann
Und – alles ohne Liebe.«

Jung-Else hört’s. Sie schloß das Band,
Das ewge, am Altare,
Und lächelnd nahm des Gatten Hand
Den Kranz aus ihrem Haare;
Ihr war’s, als ob ein glühend Rot
Sich auf die Stirn ihr schriebe,
Sie gab ihr Alles, nach Gebot,
Und – alles ohne Liebe.

Der Mann ist schlecht: er liebt das Spiel
Und guten Trunk nicht minder,
Sein Weib zu Hause weint zu viel,
Und ewig schrein die Kinder;
Spät kommt er heim, er kost, er schlägt,
Nachgiebig jedem Triebe;
Sie trägt’s, wie nur die Liebe trägt,
Und – alles ohne Liebe.

Sie wünscht sich oft, es wär vorbei,
Wenn nicht die Kinder wären,
So aber sucht sie stets aufs neu
Zum Guten es zu kehren;
Sie schmeichelt ihm, und ob er dann
Auch kalt beiseit sie schiebe,
Sie nennt ihn »ihren liebsten Mann«
Und – alles ohne Liebe.

Theodor Fontane

Februar Favorit

Da es noch immer so kalt und verregnet ist, gibt es diesen Monat einen weiteren Filmtipp von mir: und zwar meinen absoluten Lieblingsfilm – seit über 10 Jahren! Ich spreche von „Departed – Unter Feinden„. Englisches Original: „The Departed“. Ich lege euch sehr ans Herz, diesen Film auf Englisch anzusehen! Wirkt viel besser!

U.a. spielen darin Filmgrößen wie Leonardo DiCaprio (für diese Rolle hätte er damals schon einen Oscar verdient!), Matt Damon, Mark Wahlberg und Jack Nicholson mit.

Mit DiCaprio fühlt man so richtig mit, Mark Wahlberg hasst man irgendwie direkt (er schafft es nicht einmal eine Begrüßung ohne Schimpfwort auszusprechen! 😀 ) und vor Jack Nicholson habe ich mich ziemlich geekelt… 😀

Der Film ist nicht nur extrem spannend, er ist auch zeitweise echt witzig (vor allem für einen Thriller) und spart gewiss nicht an Schock-Momenten! Geflucht wird jede Menge, ich glaube sogar,
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Verstärkte Knopflöcher quer stricken

Auf mehrfachen Wunsch hin, zeige ich euch in diesem Video noch einmal exklusiv, wie man Knopflöcher quer strickt – und zwar verstärkte Knopflöcher, was bedeutet, dass sie nicht ausleiern und trotzdem kaum sichtbar sind. Viel Spaß beim Stricken!

Das Rezept für den Apfelmuskuchen mit Streuseln im Hintergrund findet ihr hier 🙂

 

Januar Favorit

Was mache ich am liebsten in der kalten Jahreszeit?

  1. Nicht das Haus verlassen
  2. Filme schauen

Deshalb habe ich diesen Monat einen ganz besonderen Film-Tipp für euch – einen Film, den ich vor circa sechs Jahren zum ersten Mal gesehen habe und seitdem immer mal wieder. Ein Film, der sowohl gute Schauspieler, ein wenig Action, etwas Drama und sogar eine kleine Romanze enthält – und unter dem Genre „US-amerikanisch-britischer Thriller“ läuft. Für jeden Geschmack etwas dabei!

Und wenn euch das nicht reicht, dann sage ich den Mädels nur „Pssst…Colin Farrell….“ und den Jungs: „Achtung…Keira Knightley!“

Und der Film heißt…
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Dezember Favorit

Durch meinen Nebenjob hatte ich im letzten Monat die Möglichkeit Archive im Substage in Karlsruhe live zu sehen. Ab und zu schaue ich dort auch mal privat vorbei und höre mir für ein paar Minuten eine Band an. Ganz selten bleibe ich das ganze Konzert über, aber in diesem Fall bin ich sogar noch bis weit nach dem Abbau geblieben. 😀

Der ca. 17-minütige Song „Again“ gehört schon lange zu meinem Yoga-Song-Repertoire (ich kann mit der üblichen Meditations- und Entspannungsmusik kaum etwas anfangen) und auch „You Make Me Feel“ ist fester Bestandteil meiner Lieblings-Playlist und einer meiner meistgehörten Songs in den vergangenen Monaten.

Für die Musik von Archive gilt: am besten richtig laut das Wohnzimmer damit beschallen – der Sound ist einfach genial!

Selbiges kann ich auch von
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November Favorit

Diesen Monat habe ich mal wieder ein paar Hörbuch-Tipps für euch! Sonnige Herbstspaziergänge durchs bunt gefärbte Laub mit einer spannenden oder mitreissenden Geschichte im Kopfhörer…

Hier sind meine Favoriten für diesen goldenen Herbst:

 

1. Der Patient von John Katzenbach (Sprecher: Simon Jäger)

spannend, ein wahrhaftiger Albtraum und Nervenkitzel pur!

© Droemer Knaur


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